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Aus der Werbung

 Continental Touring Plus

Rund ums Rad

Antriebssysteme, allgemein

 

Antriebssysteme  allgemein

Es lassen sich grundsätzlich folgende Motoren/Antriebe unterscheiden:

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

 

Mittelmotor:

Der langlebige Mittelmotor ist hinter dem Sattelrohr montiert. So kommt es zu keiner Schwerpunktverlagerung beim Fahrrad, der tiefe Schwerpunkt sorgt für optimale Fahreigenschaften.

Der Motor ist an einen sensiblen Drehmomentsensor gebunden, der permanent die Tretkraft misst. Dies sorgt im Zusammenwirken mit dem Kettenantrieb für einen exakt einsetzenden Schub und bereits beim Anfahren für die  gewünschte Kraftübersetzung.

Die Mittelmotorvariante ermöglicht das Nachrüsten einer Schiebehilfe ( wird so etwa bei den Kalkhoffmodellen optional angeboten).

 

Frontmotor:

Die Funktionsweise und Leistung des Motors sind mit denen des Mittelmotors identisch. Allerdings bietet der Frontmotor die Möglichkeit zur Ausstattung des Fahrrades mit einer Rücktrittbremse; zudem bietet der Frontmotor eine mögliche zusätzliche Dynamofunktion ( zum Beispiel bei dem Modell Kalkhoff Agattu F8). Die Vorderradnabe fungiert so nicht nur als Motor, sondern betreibt gleichzeitig die Beleuchtungsanlage des Fahrrades.

 

Heckmotor:

 

Pedelecs mit Hinterradantrieben  verfügen über einen deutlich kürzeren Radstand. Dies macht das System insbesondere für sportive E-Bikes interessant.

 

 

Batterien/Akkus

Lithium-Ionen-Akku:

 

Dieser Akku gehört zu den sichersten Akkus auf dem Markt und zeichnet sich durch eine deutlich erhöhte Lebensdauer und gleichbleibende Leistungsabgabe sowie einfaches Handling beim Ladevorgang aus.

Er ist wesentlich kompakter und leichter als die herkömmlichen Nickel cadmium (Ni-Cd) und nickel-metallhydride (Ni-MH) Batterien.

 

Lithium-Ionen-Akkus verfügen über keinen „Memory Effekt“, d.h.: wenn die Batterie wieder aufgeladen wird, bevor sie leer ist, verliert sie nicht an Kapazität. Sie können also in jedem Ladestatus aufgeladen werden.

Für Reisen ist noch zu beachten, dass der Akku nicht in Passagierflugzeugen transportiert werden darf (wird in die Gefahrenklasse 9 eingestuft).

 

Reichweite

 

Die tatsächliche Reichweite hängt von vielen Faktoren ab. Die Topographie der gefahrenen Strecken spielt eine große Rolle (flache Strecke oder bergiges Terrain). Neben diesen äußeren Einflüssen können die Anzahl der Start-Stop-Vorgänge, eine gleichmäßige Tretleistung, der eingestellte Unterstützungsgrad oder auch ein perfekter technischer Zustand des Rades (richtiger Reifendruck) zur Steigerung der Reichweite beitragen.

 

Exklusiv bei Kalkhoff: der 18 Ah Akku:

Als erster Hersteller bietet Kalkhoff einen 18Ah Akku an, in Kooperation mit einem führenden deutschen Batteriehersteller wurde der größte Pedelec Akku des Marktes in Eigenregie entwickelt. Dem Pedelec Fahrer/Fahrerin ermöglicht er eine Reichweite bis zu 140 Kilometer und ist kompatibel zu den bisherigen Panasonic Akku Modellen.

 

Batterieart und Kapazität des Akkus

Die Ampere-Stunden Zahl (in Ah) gibt die Menge der Kapazität des Akkus an. Je höher diese ist, desto länger steht Energie für die Unterstützung zur Verfügung.

Die Energie, die für den Motor zur Verfügung steht, ergibt sich aus Systemspannung und Akkukapazität (zum Beispiel: 36V x 10Ah = 360 Wattstunden).

 

„Lebensdauer“ eines Akkus

Die Lebensdauer eines Akkus ist nicht unbegenzt. Die an den Kalkhoff Pedelecs verbauten Akkus sind mit die langlebigsten ihrer Art, bis zu 1100 Ladezyklen sind hier möglich. Der Akku kann hier bis zu 1100-mal komplett entleert und wieder aufgeladen werden. Wird der Akku bereits frühzeitig – also ohne komplette Entleerung- an das Ladegerät angeschlossen, sinkt die Lebensdauer nicht. Die Lebensdauer wird auch nicht durch Fahrten im Regen beeinträchtigt, da sowohl der Akku als auch der Motor wasserdicht konstruiert sind, kann bei der Fahrt keine Feuchtigkeit eintreten.

Auch bei einem demontierten Akku besteht keine Gefahr, dass zum Beispiel beim Transport des Rades auf einem Lastenträger Wasser in die Elektronik kommt.

Bei unregelmäßiger Benutzung und gerade im Winter muss darauf geachtet werden, dass mindestens alle 6 Monate eine vollständige Ladung des Akkus notwendig ist.

 

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